08 Juli 2014

10 Days of New York: Brooklyn


Und auf einmal stand sie vor uns: Die Brooklyn Bridge. Woooooow, welch ein Symbol meiner Jugend! Symbol der Jugend obwohl ich als Teenie nie in New York war, geschweige denn in den USA oder sonst wo im Ausland? Jep, doch genau das! Vielleicht können sich noch einige von euch an Eiskalte Engel erinnern? Der Teenie-Film meiner Generation. Es ging um Drogen, Sex, Intrigen, mega heißen Schauspielern und fetten Appartments auf der Uppereast Side. Der Film beginnt damit, wie einer der Hauptdarsteller über die Bridge nach Manhattan fährt, in einem Porsche Caprio und dazu ertönt der Hit "Bittersweet Symphony". Episch! Nach dieser Sequenz wollte ich nur noch eins: Nach Manhattan! Und über diese verdammte Brücke mit nem ollen Cabrio fahren. Natürlich mit dem passendem Soundtrack und am besten filmt mich auch noch jemand dabei.
Gefühlte 100 Jahre später wurde aus dem Cabrio allerdings nichts, was sich als positiv herausstellte. Wer will schon das seine Vorstellung von fliegenden Haaren und Freiheitsgefühl schlechthin in der Rush Hour erstickt wird?!

Zu Fuß haben wir uns dann auf den Weg nach Brooklyn gemacht. Ich will gar nicht wissen wie lange wir überhaupt gebraucht haben, denn bei jeder Bank die uns über den Weg kam, haben wir erstmal ein Zigaretten-Päuschen eingelegt. Wenn man es dann bis über die Hälfte der Brücke geschafft hat, ist der Ausblick auf Manhattan einmalig. Ich musste mir quasi selber sagen, das ich jetzt wircklich in New York bin, auf dieser Brücke... aus diesem verdammt guten Teenie-Film.

In Brookyln angekommen wussten wir gar nicht so richtig wohin. Wer braucht schon Reiseführer...jaja. Unser erster Anlaufspunkt war dann die Furlton Street, weil das die erste Ausschilderung war die wir gesehen hatten. Wir dachten das wäre sowas wie die Einkaufsstrasse, das berauschenste dort war aber ein alter McDonald und nen bestimmt 40 Jahre altes FILA Graffitti. War halt nicht die beste Gegend und dann sind wir auch ganz schnell weiter nach Williamsburg gezogen. Dieser Stadtteil ist wircklich genau wie man ihn sich vorstellt. Dreckig, aber cool wie Sau. Kleine Geschäfte, neben Streetart und Müllsäcken. Dann kommen Basketballplätze und kleine Straßen mit süßen Hauseingängen und kleinen Cafes. Diese sind gefüllt mit Hipstern der allerfeinsten Sorte, welche auch den Eindruck vermittelt haben, sich ziemlich geil zu fühlen...aber das ist jetzt natürlich subjektiv. Falls ihr euch in der Mode frei entfalten wollt...hier schaut auch keiner blöd wenn ein Typ mit Pleatauestiefeln, Bermudas und einem durchsichtigem Sweatshirt auf die Bahn wartet. Alles ganz normal im hippen Williamsburg ;-D

Ein paar Tage später hatte ich jemanden aus Brooklyn kennengelernt, der mir die Gegend Park Slope gezeigt hat. Etwas ruhiger mit schönen Häusschen und einer Hauptstraße, wo tolle Restarurants sind und schöne Bars. Das finde ich so cool daran, wenn man Leute kennen lernt die aus der jeweiligen Stadt kommen. Man sieht nochmal andere Seiten, die man so gar nicht kennen gelernt hätte. Genau da war ich auch das erste mal Teppanyaki essen... diese japanischen Restaurants, die vor dir, auf einer heißen Platte, das Essen zu bereiten und eine kleine Show daraus machen.

Wenn Manhatten eine sexy, erfolgreiche Buisnessfrau wäre, die nach der Arbeit in einer Rooftopbar 20 Dollar Cosmopolitans schlürft, ist Brooklyn für mich die coole Studentin, die sich aus dem Schicki-Micki Kram nichts macht (oder zumindest so tut) und in nem Underground Club die Nacht durchmacht...aber natürlich im mega stylishen, hippen Outfit.



/ And suddenly she was standing in front of us: the Brooklyn Bridge. Woooooow, what a symbol of my youth! Symbol of my teenage-years even though I've never been to New York at that time, alone in the U.S. or elsewhere abroad! Perhaps, some of you can still remember the movie Cruel Intentions? The teen movie of my generation. It was all about drugs, sex, intrigue, super hot actors and fancy apartments at the Upper East Side. The film begins with an sequence where the main actor drives his Porsche cabriolet over the bridge to Manhattan, while he`s listening to the track "Bitter Sweet Symphony". Epic! After this sequence, I just wanted one thing: Going to Manhattan! And drive over this bridge with an damn great cabriolet. Of course, with the matching soundtrack and someone who`s filming me while I´m doing this.
Many years later I was standig there without a cabriolet. Good! Because no one wants that his idea of ​​flying hair and sense of freedom is absolutely killed in the rush hour!

We took a walk over the bridge than. I don`t even want to know how long it took to get over there, because we stopped at every bench we could find. If you made it halfway, the view of Manhattan is unique! I had to say to myself that this is for real. As we finally arrived in Brooklyn, we went to the Furlton Street and after that to Williamsburg. This area was really just like I imagined. Dirty, cool, with small cafes and a lot of hipsters. If you wanna express yourself in fashion... this place is definitly the right for you. You can even wear as a guys plateauboots, shorts and a transparent sweater...no one cares about it.

A couple days later I met a guy from Brooklyn who showed me the area park slope. Very nice, with small houses and a mainstreet with bars and good restaurants. That`s what I like the most of meeting someone who`s really living in the city you are visting: Seeing places you didnt knew before.



Plateau-Chucks: Urban-Outfitters / Blouson: Primark

Williamsburg
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6 Kommentare

  1. Wow, das sind wirklich tolle Eindrücke! Ich beneide dich richtig:)
    Liebste Grüße
    Fiona von truetempted.blogspot.com

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  2. Love how you showed the edginess of New York, xoxo.

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  3. Tolle Bilder und Eindrücke! Beneide dich um den Trip... genieß die Zeit ♥

    Liebe Grüße, Nicole von
    www.lipsticksandpics.blogspot.com

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  4. Gerade deinen Blog gefunden. Finde ihn echt cool gemacht! Viel Spaß noch in NY !

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  5. Thank you guys. Yeah NYC is amazing!

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